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Des Winters Zeit

Freie Gedichtsammlung

Schnee und Eis, des Winters Zeit,
Hüllt alles in ein weißes Kleid.

Schneeflocken tanzen ihren Reigen,
Um prachtvoll, ihrem Herr’n zu zeigen,

Dass bitterkalt, doch wunderschön,
Die Herbsttage zu Ende gehen.

Die bunten Blätter schlafen nun,
Dürfen im Schutz des Winter ruh’n.

Streng wacht er über’s ganze Land,
Und hält das Zepter in der Hand.

Die Luft wird klirrend kalt und rein,
Und der Wind darf sein Gefährte sein,

Er weht weit vom Norden her,
Den Winter mag er wirklich sehr,

Darf er doch wild von Herzen nun,
Seiner Natur, Genüge tun.

Den Menschen scheint die Zeit beschwerlich,
Doch der Nordmann, meint es gut und ehrlich,

So möcht er den Blumen nur Gutes tun,
Schenkt ihnen Zeit, sich auszuruhen.

Den Menschen schickt er mit Bedacht,
Raureif und lange Wintersnacht,

Damit die Herzen in sich gehen,
Stille halten und verstehen,

Dass jede Zeit ihr Werk muss tun,
Der Winter lässt die Seele ruh’n.