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Ich will
nicht ewig warten.
Nicht nur fuer dich den Tag anfangen und ihn nur mit dir aufhoeren.
Ich will soviel erleben und sehen, fließen wie ein Fluss,
aber eigentlich ist es die Unfreiheit, die mich reizt.
In dem kleinen Dorf steckt etwas von mir,
das bin ich und da gehöre ich hin,
denke ich mir.
Aber das stimmt nicht.
Das war ich mal.
Nun bin ich hier und zeichne neue Schritte,
die auch hier ein Stück von mir liegen lassen.
Will ich mich so zerreissen lassen von einem kleinen
Ding, was man Herz nennt?
Ewig hier und dort zuhause sein?
Der Mensch trachtet nach dem Etwas,
dabei sind es viele Sachen,
die ihn bündig machen.
Mir fehlt dieses, ich bin ein ungebundenes Buch,
das Schmerz nicht umwandeln kann und auch neue Seiten
nicht walten lässt.
Ich will
den Atem haben, der mich überall hinträgt
und den wichtigen Moment versteht.
Laura | FeineReime
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