Ich bin - du bist - wir sind - ihr seid - Wir sind noch nicht so weit
Zum Abschluss der Klimakonferenz im Dezember 2009
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"Die Ich-Erweiterung wurde in meinen wissenschaftlichen Schriften als eine Leidens- und Konfliktlösende, prismatische Kommunikationsform beschrieben. Sie ermöglicht mit Hilfe von emotionsfreien Gefühlen und Phantasien, Einsichten in die Lösung von emotionalen Fixierungen zu gewinnen. Friedrich Schiller beschrieb bereits 1795 in: Briefe über die ästhetische Erziehung des Menschen "die poetische Prismatik als eine vielfältige Brechung der Unendlichkeit." Er erklärte damit das Spannungsfeld zwischen dem Gebundensein und den Freiheitsmöglichkeiten des Menschen.
Die Emotionalität hat eine haltgebende Funktion. Gleichzeitig ist sie jedoch Quelle von neurotischen und psychosomatischen Leidenszuständen sowie von Konflikten und Lernblockaden. Sie lässt sich als eine spezifische Ich-Fixierung verstehen. Auch Gewalt, Geiz, Machtmissbrauch, Korruption und narzisstische Größenfantasien sowie das Verhalten von heutigen Bonus-Fakiren und Hedge-Fonds-Regisseuren der Finanzwelt sind Ausdruck dieser einengenden emotionalen Ich-Fixierung.
Einige dieser Verse entstanden in den Pausen zwischen zwei Behandlungsstunden. So fanden Konflikte und Ich-Fixierungen von Patienten sowie prismatische Lösungen in Versen ihren Ausdruck."
Prof. Dr. med. Alfred Drees
alfred-drees.de
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