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Bin ich nicht ich
bin Ich der andere
wenn ich dann wandere
bin ich der eine unter vielen
die mit dem Ich verstecken spielen
Der Wind tanzt mit den Blättern leise
und er erzählt von meiner Reise
durch Tiefe Weite Leere
und Erdenschwere
So tanzen die Geschichten
in Traum Gedichten
von Blatt zu Ast
dem Winde Rast
Und wo die Sonne spielt in ihren Farben
da tröstet sie des Leidens Narben
die einst im Kampf erstritten
die jetzt um Liebe bitten
Sieh’ dort im leeren Raum
wächst dir dein Lebensbaum
kann sich dein Ich erneut erfinden
kann Kraft und Kreativität entbinden
kann kann kann kann
im irgendwann
im irgendwo
so - so
so
dachte ich schon lange
mir war vor jenem Ich halt bange
dass sich wie eine Schlange
um jeden Freiraum legt
und nichts bewegt
nein - nein
im hellen Sonnenschein
im Lichtermeer der Sterne
im Glockenklang der Ferne
kann sich das Ich entlasten
von seinem Dauer-Fasten
als sei das Ich geboren
und eingeschworen
sich nur nach innen
zu verspinnen
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