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Zur Sommernacht
Im Garten, wo all meine Blumen stehn,
Hör ich zur Nacht ein Flüstern flehn
Wie Stimmen der Sterne; - so selig-süss,
Wie Sang aus versunkenem Paradies.
Es ist die Sehnsucht, die mir so singt,
Die aus den Blumen und Sternen klingt.
Schwingen wachsen mir, golden und gross:
Mich weckte das Heimweh und lässt mich nicht los.
Ein Zauber zieht mich, - er führt mich weit
In schattende Gassen der Ewigkeit.
Karl Ernst Knodt, 1856 - 1917
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